Drei Wege zu den natürlichen Wärmequellen

Welche Wärmepumpen gibt es?

Unsere Erde ist ein optimaler Wärmespeicher. Ihre Temperatur nahe der Oberfläche ist während des ganzen Jahres relativ konstant (zwischen 8 und 12 °C). Die Wärme, die dem Boden entzogen wird, ist übrigens nur ein Bruchteil der dort gespeicherten Sonnenenergie. So bleiben Pflanzen unbeschädigt.

Zur Nutzung des Erdreichs als Wärmequelle gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Erdsonden (Rohrschlangen) werden bis zu 100 m tief in den Boden eingelassen.

Die Sonden bestehen aus zwei U-förmigen Kunststoff- rohren, in denen Wasser, das mit Frostschutzmittel versetzt ist (Sole), fließt. Der Durchmesser einer Erdsonde ist nicht größer als eine gängige Musik-CD.
Erdkollektoren sind ein waagrechtes Rohrschlangensystem, das etwa 20 cm unter der Frostgrenze verlegt wird und durch das Sole fließt.

Sole ist ein frostsicheres Glykol-Wasser-Gemisch, das die gespeicherte Sonnenwärme des Erdreichs aufnimmt. Im Verdampfer der Wärmepumpe wird die Sonnenwärme an das
Kältemittel abgegeben.
Wasser-Wärmepumpe:

Ist Grundwasser vorhanden, eignet es sich ideal als Wärmequelle. Denn seine Temperatur bleibt während des ganzen Jahres relativ konstant (zwischen 7 und 12 °C). Benötigt werden lediglich zwei Brunnen: ein Förderbrunnen, der das Wasser holt, und ein Schluckbrunnen, der es zurückleitet. Das geförderte Wasser wird am Verdampfer vorbeigeführt. Dabei wird Wärme entzogen. Für ein Einfamilienhaus benötigt man ab etwa 0,5 l Grundwasser je Sekunde.
Luft-Wärmepumpe:

Luft gibt es als Wärmequelle überall. Ein weiterer Vorteil: Sie lässt sich ohne großen baulichen Aufwand erschließen.

Ventilatoren führen die Außenluft am Verdampfer der Wärmepumpe vorbei, der ihr Wärme entzieht. Da mit fallender Außentemperatur die Leistung der Wärmepumpe nachlässt, unterstützt sie ein Elektro-Heizstab an den wenigen extrem kalten Tagen des Jahres.
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